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Apple Final Cut Studio
Dank neuer ProRes-Codecs, zeitsparenden Verbesserungen an der Benutzeroberfläche und Werkzeugen für eine einfache Zusammenarbeit bietet Final Cut Pro 7 jetzt noch mehr Möglichkeiten - und lässt Sie noch schneller arbeiten.
Erweiterte ProRes Familie
Die neuen Versionen des Apple ProRes Codec sorgen dafür, dass Sie Ihre Projekte unabhängig vom verwendeten Workflow schneller und mit höherer Qualität schneiden können. Neben den ursprünglichen Codecs "ProRes 422" und "ProRes 422 (HQ)" gehören jetzt auch die Codecs "ProRes 422 (Proxy)", "ProRes 422 (LT)" und "ProRes 4444" zur ProRes Familie.
Für den Offline-Schnitt wählen Sie "ProRes 422 (Proxy)" und für Projekte mit geringerer Dateigröße bei Broadcast-Qualität (Nachrichten, Sport und Events) ist "ProRes 422 (LT)" geeignet. ProRes 4444 dagegen ist ideal für das Compositing und für digitale Workflows, bei denen eine höchstmögliche Bildtreue gefragt ist.
Einfacher Export
Zur Bereitstellung Ihrer Projekte für Apple Geräte, das Web und CDs/DVDs genügt ein einfacher Mausklick. Wählen Sie Ihr Ausgabeformat im Fenster "Bereitstellen" aus und arbeiten Sie einfach weiter, während Ihre Projekte im Hintergrund gerendert, komprimiert und sogar im Web veröffentlicht werden.
Verwenden Sie diese praktische Funktion, um eine Datei für die Synchronisierung mit einem iPod, iPhone und AppleTV an iTunes zu exportieren, um sie auf YouTube oder MobileMe zu veröffentlichen oder um eine Blu-ray-Disc bzw. DVD mit von Apple gestalteten Menüvorlagen Ihrer Wahl zu brennen. In Compressor können Sie auch eigene Voreinstellungen erstellen, auf die Sie im Fenster "Gemeinsam nutzen" zugreifen können.
iChat Theater
Jetzt können Sie mit Kunden oder Kollegen so zusammenarbeiten, als befänden sie sich mit Ihnen im selben Raum - und das in Echtzeit, von Orten in der ganzen Welt aus. Senden Sie einfach Ihr Final Cut Pro Video an iChat Theater, damit allen dasselbe Material zur Verfügung steht. Sie können parallel Tagesaufnahmen prüfen, Shots auswählen und Schnitte ausführen. Wechseln Sie während Ihren Erklärungen in der iChat Anzeige zwischen Clips und Sequenzen und aktivieren Sie die Timecode-Überlagerung, um bestimmte Bilder eindeutig identifizieren zu können.
Neue Werkzeuge zur Geschwindigkeitsänderung
Im überarbeiteten Fenster "Geschwindigkeit ändern" lässt sich die Clipgeschwindigkeit jetzt ganz einfach anpassen. Clips mit geändertem Zeitverhalten können mithilfe von Voreinstellungen beispielsweise beschleunigt und verlangsamt werden. Geschwindigkeitsänderungen sind dank einer neuen Option nun ohne Längenänderungen der Sequenz möglich - Sie können also nach Lust und Laune und ohne Auswirkungen auf die angrenzenden Clips experimentieren.
Außerdem können Sie jetzt direkt im Fenster "Timeline" konstante oder variable Geschwindigkeitsänderungen erzeugen. Für konstante Geschwindigkeitsänderungen verwenden Sie das neue Geschwindigkeitswerkzeug, mit dem die Geschwindigkeit angepasst wird, wenn Sie einen Clip verkürzen oder verlängern. Für variable Geschwindigkeitsänderungen fügen Sie Keyframes direkt im Fenster "Timeline" hinzu und passen die Wiedergabe mit einfachen Steuerelementen kreativ an.
Alpha-Übergänge
Effektvolle Übergänge mit sich bewegenden Stanzmasken lassen sich jetzt noch einfacher erstellen. Wenden Sie eine Stanzmaske an, indem Sie eine der professionellen, von Apple entworfenen Übergänge auswählen, die kostenlos geladen werden können. Sie können auch Übergänge von Drittanbietern (separat erhältlich) verwenden oder mit einem Grafikanimations- oder Animationsprogramm wie Motion 4 einen eigenen Übergang erstellen. Indem Sie animierte Elemente in eine Drop-Zone für Effekte bewegen, können Sie sofort sehen, wie die Elemente in Ihrem Video wirken.
Verbesserte Marker
Farbcodieren Sie Clip- und Sequenz-Marker und suchen bzw. springen Sie damit direkt zu wichtigen Stellen im Material. Sie können Hinweise und Metadaten zu Markern hinzufügen, während der Clip abgespielt wird, einen eigenen Namen für jede Marker-Farbe eingeben und festlegen, ob Marker einer bestimmten Farbe im Fenster "Timeline" angezeigt werden. Außerdem steht eine neue Option zur Verfügung, mit der die Positionen von Markern beim Schneiden automatisch angepasst werden. Sie können sogar eine Tabulator-getrennte Marker-Liste exportieren, um Marker-Informationen in einer Tabellenkalkulation oder einer Datenbank zu verwenden.
Automatische Übertragung
Wenn Sie unter Zeitdruck arbeiten, zählt jede Sekunde. Mit Final Cut Pro können Sie bei der Konfiguration jetzt Zeit sparen, wenn Sie Clips von verschiedenen dateibasierten Kameras wie der Panasonic P2 und Sony XDCAM übertragen. Die Dateien werden automatisch auf Ihre Speichervolumes kopiert, sobald diese aktiviert werden. Nutzen Sie die neue Option "Loggen und Übertragen", um eigene Metadaten zu definieren und in einem einzigen Schritt zu allen Ihren Medien hinzuzufügen.
Neues Timecode-Fenster
Sie können den Timecode jetzt nicht nur sehen, wenn Sie direkt vor dem Bildschirm sitzen, sondern auch aus der Weite. Das frei positionierbare und skalierbare Fenster ist gut zu erkennen, was von Vorteil ist, wenn Sie mit Kunden arbeiten. Außerdem lässt es sich schnell an Ihre Anforderungen beim Loggen und Festhalten von Notizen anpassen.
Native Unterstützung für AVC-Intra
Final Cut Pro 7 sorgt dafür, dass Sie auch mit den neuesten hochwertigen Panasonic Kameras arbeiten können. Dank nativer Unterstützung für das Format "AVC-Intra" können Sie Material direkt und mit hoher Geschwindigkeit in Final Cut Pro einlesen, und zwar ganz ohne Umcodierung. Die enorm schnelle Decodierung von Formaten mit 50 und 100 MBit/s erlaubt außerdem das Arbeiten mit Echtzeiteffekten und das Schneiden mit mehreren Streams.
Unterstützung für erweiterte Untertitel
Final Cut Pro 7 bietet eine noch bessere Unterstützung für erweiterte Untertitel - mit Line 21 für SD- und VANC für HD-Video. Sie können Untertitel beibehalten, wenn Sie Material von Band aufnehmen und mithilfe gängiger Drittanbieter-Software für Untertitel nach Bedarf neue Untertitel erstellen. Neue Optionen erlauben die Ausgabe von Video mit Untertiteln auf Band und in Formate für die Wiedergabe im Web.
Globale Übergänge
Sparen Sie Zeit, indem Sie einen einzelnen Übergang auf mehrere Schnittpunkte gleichzeitig anwenden. Wählen Sie einfach einen Bereich - entweder eine Reihe an Clips oder die gesamte Sequenz - aus und fügen Sie dann einen Übergang hinzu. Final Cut Pro fügt den Effekt automatisch an allen Schnittpunkten ein und passt die Übergangslänge an die jeweils verfügbaren Medien an. Ersetzen Sie ganz einfach verschiedene Übergänge, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Schnelleres erneutes Verbinden von Medien für Arbeitsgruppen
Final Cut Pro verwendet jetzt das Spotlight Modul, um Suchvorgänge von Medien zu beschleunigen. Durch die höhere Geschwindigkeit lassen sich Medien bedeutend schneller neu verbinden und die Medienverwaltung für Arbeitsgruppen in einem High-Speed-Netzwerk wie Xsan wird verbessert.
Unterstützung für Multi-Touch-Gesten
Mit dem Multi-Touch-Trackpad Ihres MacBook Pro können Sie im Studio oder unterwegs schnell und effizient arbeiten. Fingerbewegungen (Gesten) sind ideal für die schnelle Navigation: Ziehen Sie zwei Finger auf und zu, um im Fenster "Timeline" horizontal zu zoomen, führen Sie Kreisbewegungen aus, um im Fenster "Timeline", "Viewer" oder "Canvas" zu navigieren und bewegen Sie die Abspielposition durch Streichen mit drei Fingern über Schnittmarken.
Verbesserte Medienverwaltung
Verwenden Sie den Medienmanager, um Medien und Projekte zuverlässig zu archivieren. Der Medienmanager wurde optimiert und bietet jetzt bessere Trimmfunktionen für Medien, speziell für Clips mit Geschwindigkeitsänderungen, für Multi-Kamera-Clips und für anamorphotische Medien.
Optimierte Codec-Leistung
Final Cut Pro 7 rendert vier gängige Formate mit noch höherer Geschwindigkeit: XDCAM HD, XDCAM EX, HDV mit Zeilensprungverfahren und XDCAM HD 422 mit Zeilensprungverfahren. Ihr Vorteil: Sie können schneller arbeiten und bei der Erstellung komplexer Sequenzen mit mehreren Ebenen freier experimentieren.
Verbesserte Bereiche
Final Cut Pro Videocutter verwalten Material während der Bearbeitung einfach und übersichtlich in Bereichen. In Final Cut Pro 7 wurden die Bereiche noch flexibler und praktischer gestaltet, was besonders für Cutter hilfreich ist, die an größeren Projekten arbeiten.
Sie können Bereichen jetzt Farben zuweisen, um sie einfacher unterscheiden zu können, und sie durch Bewegen neu anordnen. Anhand des neuen Symbols "Projekt" im Titel der Bereiche können Sie Projekte ganz einfach von Bins unterscheiden. Arbeiten Sie schneller, indem Sie mit dem Kurzbefehl "Andere Tabs schließen" alle nicht aktiven Sequenzen oder Bins per Mausklick schließen, und sparen Sie mithilfe einer Vielzahl neuer Kurzbefehle für die effiziente Navigation in Bereichen noch mehr Zeit.
Optimierte Verwaltung von Rendervorgängen
Dank einer optimierten Verwaltung von Rendervorgängen muss weniger Material erneut gerendert werden, wenn Sie Clips trimmen, Medien bewegen und zahlreiche andere Schritte ausführen. Sie können also effizienter arbeiten und gleichzeitig alle kreativen Möglichkeiten voll ausschöpfen.
Marker in Multi-Kamera-Projekten
Durch die neue Unterstützung für Marker können Sie Multi-Kamera-Projekte jetzt schneller vorbereiten. Behalten Sie Marker von Multiclips bei, wenn Sie die Kameraperspektive wechseln, und fügen Sie Marker-Hinweise hinzu, um eine effizientere Bearbeitung von Multi-Kamera-Projekten mit mehreren Cuttern zu ermöglichen.
Anzeige von Titelbereichsrahmen für SD-Material in HD
Wenn Sie mit HD-Material arbeiten, die Ausgabe aber als SD bereitstellen müssen, kann die Platzierung von Titeln und Grafiken u. U. schwierig sein. Daher zeigen Skalenmarkierungen jetzt basierend auf den Titelbereichsrahmen an, wo Grafiken auf SD-Bildschirmen abgeschnitten werden.
Verbesserungen beim Loggen und Übertragen
Verbesserungen am Fenster "Loggen und Übertragen" machen den Umgang mit dateibasierten Medien in Final Cut Pro 7 nun noch zuverlässiger. Fehlende Volumes können Sie beim Einlesen von Stapeln ganz einfach suchen und aktivieren und Clips so sortieren, dass nur diejenigen angezeigt werden, die erneut eingelesen werden müssen. Eine verbesserte automatische Benennungsfunktion sorgt dafür, dass Clips, die sich über mehrere Speicherkarten erstrecken, einfacher erkannt werden können.
Exportieren im Hintergrund
Sie können in Final Cut Pro jetzt mit dem Videoschnitt fortfahren, während Sie Ihr Projekt mit Compressor im Hintergrund rendern, exportieren und veröffentlichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine Vorlage im neuen Fenster "Gemeinsam nutzen" auswählen oder die Option "Senden an Compressor" aus dem Menü "Ablage" auswählen. Soll das Projekt mit maximaler Geschwindigkeit im Hintergrund gerendert werden, verwenden Sie die Funktion "QuickCluster" von Apple Qmaster.







